OpenAI nimmt in den USA vorübergehend keine Neukundinnen und Neukunden für ChatGPT Pro an. Grund ist die außergewöhnlich hohe Nachfrage nach GPT-6 Astra.
OpenAI nimmt vorübergehend keine Neukundinnen und Neukunden für den teuersten ChatGPT-Pro-Tarif an. Betroffen ist das Angebot für 200 Dollar im Monat in den USA, das in Deutschland mit 229 Euro monatlich angegeben wird. Bestehende Pro-Abonnements sollen von der Maßnahme nicht betroffen sein.
Nachfrage belastet die Systeme
Als Grund nennt OpenAI-Manager Tibo Sottiaux laut einem Bericht die außergewöhnlich hohe Nachfrage nach GPT-6 Astra. Sie sei „wirklich beispiellos", schrieb Sottiaux demnach.
Die kostenintensiven Pro-Abonnements führten zu einer hohen Auslastung der Systeme. Die vorübergehende Sperre für Neukundinnen und Neukunden sei daher die geringstmögliche Maßnahme, um bestehenden Abonnentinnen und Abonnenten weiterhin Zugang und ein möglichst gutes Nutzungserlebnis zu ermöglichen.
Für neue Kundinnen und Kunden bleiben laut Bericht andere Angebote verfügbar. Dazu gehört ein günstigerer Pro-Zugang für 100 Dollar im Monat. Auch die OpenAI-API soll weiterhin zugänglich sein.
Zusätzliche Rechenkapazität geplant
OpenAI arbeitet dem Bericht zufolge daran, zusätzliche Rechenkapazität bereitzustellen. Damit soll der teuerste Pro-Tarif wieder für neue Kundinnen und Kunden buchbar werden. Einen konkreten Zeitpunkt für die Aufhebung der Sperre nennt der Bericht nicht.
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